Seiten

Sonntag, 27. Januar 2013

" Eine Stille, wie ich sie selten erlebt habe. In der Schwüle des Raumes sitze ich und lausche dem Hauch vom Nichts. Keine autos, keine Menschen, kein Surren von irgendwelchen eletkrischen Geräten-einfach Nichts. Es ist fast ein wenig unheimlich. Man muss sienen Geist förmlich zwingen sich an diese Ruhe anzupassen, erst wenn Geist und Umfeld im gleichen Tempo laufen, erfährt man eine Gelassenheit, die über jede Maße entspannend ist."

Wer mich kennt weiß, dass ich ungern ruhig sitze und nichts mache. Am Anfang hatte ich (auch zum leiden meiner Mitbewohner) große Schwierigkeit, mich an den Rhythmus anzupassen. Ich hab gedacht ich explodiere förmlich vor Langerweile. Ich war zwar umgeben von einer unglaublichen Landschaft nur konnte ich das Haus nicht verlassen, weil ich auf Touristen warten musste. Nur gab es am Anfang leider keine und so saß ich Stunde um Stunde da und habe einen Innerern Kampf geführt. Die Sache wurde sogar noch unerträglicher, als ich auf meinem Kindle kein Strom mehr hatte und wir leider ja auch kein Strom am Anfang hatten.
Zum Glück jedoch hatte sich mit den Tagen alles gebessert. Es gab Touristen, wir hatten wieder Benzin für unsere Strompumpe, ich konnte lesen ( 4 Bücher hab ich geschafft^^) und ich hatte mich sogar an das Tempo gewöhnt. Nur das Wetter hatte sich nicht gebessert. Es war so unerbitterlich warm, dass wir Tag ein TAg aus nur verlaufen sind. Die ganze Hitze im Haus wurde durch den Ofen ( für Brot ) noch gesteigert. Außerdem konnten wir keine Fenster aufmachen wegen den Bremsen. Rausgehen war tagsüber auch keine so tolle Idee, wenn man nicht gerade einen Pünktchen-Look bevorzugt. Es hat so viele Bremsen, insgesamt sind es glaub 4 verschiedene Arten und das macht echt kein Spaß wenn man überall verstochen ist. So waren wir also den ganzen Tag im Haus, haben die Touristen bedient, Brot und Kuchen gebacken und Englisch Unterricht gegeben. Nur für die Pflanzenführengen ging es raus.
Dennoch bin ich jetzt wieder froh in Amarillo zu sein, weil die Leute hier ein bisschen netter sind, es Internet gibt und weil es weniger einsam ist.
Hier noch ein paar Bilder:




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen