Unser gelungener/misslungener Ausflug zum Gletscher
Nach 3 Tagen Dauerregen klarte der Himmel endlich mal
wieder auf und wir wollten die Gelegenheit nicht verstreichen lassen und so
machten wir uns auf den Weg zum Gletscher mit einem Wissen, das wir einfach
Verdrängten.
Der Park ranger Erwin brachte mich und die anderen 2 Deutschen so nah wie möglich man mit dem Auto fahren konnte an den Gletscher ran, dann hieß es laufen. Es waren so ungefähr 10 Kilometer und wir wussten, dass wir an einer Landspitze den Fluss überqueren müssen und wir wussten noch mehr, aber wie gesagt: Verdrängung ist auch eine Möglichkeit optimistisch zu sein.
Es war ein schöner Weg, der immer durch das flache, ehemalige Gletscherbecken führte. Da bekam man so ein richtiges Gefühl von Weite und Verlassenheit. Weit und breit Nichts, nur 3 kleine Gestalten, die sich Schritt für Schritt dem Gletscher näherten. Endlich an der Landspitze angekommen krämpelten wir unsere Hosen hoch und nach kurzer Überwindung stiegen wir samt Schuhen in den Fluss und durchquerten die ersten Arme. Wir blieben optimistisch und wurder es immer mehr, je mehr Flussarme wir durchquerten. Das Wasser war eiskalt und wurde immer lauter. Mit der Zeit wich der Optimismus und das verdrängte Wissen kämpfte sich immer mehr in den Vordergrund. Das Wissen, dass der Fluss nach Regen sich in ein toßendes braunes Monster verwandelt und uns den Weg zum Gletscher nicht gewährt. Mit jedem Schritt sahen wir das braune Monster mehr und mehr, es schlängelte sich mit ohrenbetäubendem Rauschen durch das Tal. Wir wollten nicht aufgeben und versuchten es an mehreren Stellen fast 1 ½ Stunden lang. Nach einem blauem Arm, aufgeschrammten Schienbeinen und blauen Zehen gaben wir dann schließlich auf. Aber noch nicht ganz. Wir liefen auf unserer Flussseite noch soweit wir konnten um dem Gletscher näher zu kommen. Dann machten wir erst einmal eine Pause und versuchten unsere Füße aufzuwärmen. Leider zeigte sich das liebe Patagonien mal wieder von seiner typischen Seite und schenkte uns einen Sturm, gegen den wir auf dem Rückweg ankämpfen durften. Zu guter Letzt hatte Erwin uns dann auch noch vergessen (oder hatte keine Zeit) und wir sind den ganzen Weg mit unseren nassen Füßen zurückgelaufen. Insgesamt sind wir so 27 Kilometer gelaufen. Dennoch war der Tag gelungen, allein durch diese verlassenen und abgelegenen Gebiete zu laufen machte diesen Tag zu einem ganz besonderem. Er wurde sogar noch besonderer, da wir Douglas Tompkins noch kennen lernen durften^^
Der Park ranger Erwin brachte mich und die anderen 2 Deutschen so nah wie möglich man mit dem Auto fahren konnte an den Gletscher ran, dann hieß es laufen. Es waren so ungefähr 10 Kilometer und wir wussten, dass wir an einer Landspitze den Fluss überqueren müssen und wir wussten noch mehr, aber wie gesagt: Verdrängung ist auch eine Möglichkeit optimistisch zu sein.
Es war ein schöner Weg, der immer durch das flache, ehemalige Gletscherbecken führte. Da bekam man so ein richtiges Gefühl von Weite und Verlassenheit. Weit und breit Nichts, nur 3 kleine Gestalten, die sich Schritt für Schritt dem Gletscher näherten. Endlich an der Landspitze angekommen krämpelten wir unsere Hosen hoch und nach kurzer Überwindung stiegen wir samt Schuhen in den Fluss und durchquerten die ersten Arme. Wir blieben optimistisch und wurder es immer mehr, je mehr Flussarme wir durchquerten. Das Wasser war eiskalt und wurde immer lauter. Mit der Zeit wich der Optimismus und das verdrängte Wissen kämpfte sich immer mehr in den Vordergrund. Das Wissen, dass der Fluss nach Regen sich in ein toßendes braunes Monster verwandelt und uns den Weg zum Gletscher nicht gewährt. Mit jedem Schritt sahen wir das braune Monster mehr und mehr, es schlängelte sich mit ohrenbetäubendem Rauschen durch das Tal. Wir wollten nicht aufgeben und versuchten es an mehreren Stellen fast 1 ½ Stunden lang. Nach einem blauem Arm, aufgeschrammten Schienbeinen und blauen Zehen gaben wir dann schließlich auf. Aber noch nicht ganz. Wir liefen auf unserer Flussseite noch soweit wir konnten um dem Gletscher näher zu kommen. Dann machten wir erst einmal eine Pause und versuchten unsere Füße aufzuwärmen. Leider zeigte sich das liebe Patagonien mal wieder von seiner typischen Seite und schenkte uns einen Sturm, gegen den wir auf dem Rückweg ankämpfen durften. Zu guter Letzt hatte Erwin uns dann auch noch vergessen (oder hatte keine Zeit) und wir sind den ganzen Weg mit unseren nassen Füßen zurückgelaufen. Insgesamt sind wir so 27 Kilometer gelaufen. Dennoch war der Tag gelungen, allein durch diese verlassenen und abgelegenen Gebiete zu laufen machte diesen Tag zu einem ganz besonderem. Er wurde sogar noch besonderer, da wir Douglas Tompkins noch kennen lernen durften^^
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